Ratgeber

Menuboard oder Speisekartenmappe? Was wann passt

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Ein Menuboard ist in der Gastronomie ein Brett, auf dem die Karte offen aufliegt – gehalten von Klemme, Gummiband, Magneten, Ringmechanik, Schleife oder Holzleiste. Das Blatt liegt sichtbar auf dem Board, der Wechsel ist meist ein Handgriff. Das Lookbook zeigt acht solcher Boards in 120 Aufnahmen, fotografiert in Gasträumen und auf gedeckten Tischen.

Eine Speisekartenmappe ist das Gegenstück: Zwei Deckel schließen den Einlegebogen ein, gehalten von Klemmschiene, Kordel, Schrauben, Magneten, Druckknöpfen oder einem Passepartout. Der Gast schlägt sie auf, erst dann ist die Karte zu lesen. Mit 23 Modellen und 639 Aufnahmen bilden die Mappen den größeren Teil des Katalogs. Beide Formen stehen im Lookbook nebeneinander – die Frage ist deshalb nicht, welche die bessere ist, sondern welche zum Betrieb passt.

Wann ein Board die bessere Karte ist

Ein Board ist dort im Vorteil, wo die Karte schnell zur Hand sein soll. Auf der Alm und im Wirtshaus gehört das Brett ohnehin zum Inventar – ein Menuboard in Holz, mit Klemme oder Leiste, fügt sich in eine Einrichtung aus Holz und grobem Stoff ein. Menuboard Klemme geht mit seiner Jausenbrett-Optik den direktesten Weg dorthin.

Auf der Terrasse und am Stehtisch zählt anderes: Das Board liegt flach, es gibt keine Deckel, die der Wind aufschlägt, und die Karte bleibt auch aus einigen Metern Entfernung erkennbar. Chartboard, das einzige stehende Modell der Reihe, ist von beiden Seiten lesbar und braucht am Stehtisch weniger Fläche als eine aufgeschlagene Mappe.

Dritter Fall: die Tageskarte. Wer täglich neu druckt, will nichts verschrauben und nichts fädeln; bei Gummiband, Klemme oder Magnetleiste ist das Blatt in Sekunden getauscht, und das Papier bleibt unbeschädigt. Ein Board trägt außerdem nur, was gerade gilt – eine Seite, ohne leere Innenseiten.

Wann die Mappe gewinnt

Sobald die Karte mehr als eine Seite braucht, kippt die Abwägung. Eine Mappe fasst mehrere Seiten, und der Gast blättert, statt zu suchen. Unter den Boards nimmt nur Menuboard Ringmechanik mehrere gelochte Blätter auf; die übrigen zeigen die Karte als aufliegendes Blatt.

Der zweite Punkt ist der gedeckte Tisch. Auf weißem Leinen wirkt eine geschlossene Mappe ruhiger als ein offen liegendes Brett: Sie zeigt außen nur Material und Farbe, der Inhalt bleibt bis zum Aufschlagen verborgen. Verschraubte Modelle wie Degusta oder Passepartout-Mappen wie Delicard sind auf diese geschlossene Anmutung hin gebaut.

Und schließlich die Karte, die eine Saison lang steht. Schrauben und Kordeln gehen nicht von selbst auf; wer seine Karte zweimal im Jahr tauscht statt täglich, braucht keine Wechselmechanik und gewinnt mit der Mappe eine Verbindung, die über Monate gleich aussieht.

Die acht Menuboard-Modelle im Katalog

Menuboard Klemme hält das Blatt mit einer Metallklemme am oberen Rand, mit einer von neun Klemmen und auf Wunsch in Jausenbrett-Optik – 20 Aufnahmen in fünf Formaten. Menuboard Gummi / Kordel spannt ein Gummiband über die Karte, dessen Farbe, Breite und Position wählbar sind – 20 Aufnahmen in fünf Formaten. Menuboard Magnetleiste hält loses Papier mit eingelassenen Magneten, nichts ragt über die Fläche – zwölf Aufnahmen in A4 hoch, A4 schmal und A5. Menuboard Ringmechanik nimmt gelochte Blätter wie ein Ringbuch auf, das Board für mehrseitige Karten – 20 Aufnahmen in fünf Formaten und neun Farbfamilien.

Menuboard Schleifen schiebt die Karte unter Bänder, auf einer Seite oder auf beiden – 20 Aufnahmen in fünf Formaten. Menuboard Holzleiste befestigt die Karte unter einer verschraubten Holzleiste, mit einem Deckblatt aus Weichleder, Designleder oder Echtleder – 16 Aufnahmen in vier Formaten. Chartboard steht statt zu liegen: zwei Boards mit Echtleder-Verbindung, von beiden Seiten lesbar – acht Aufnahmen in A4 hoch und A5. Selectboard schraubt ein Hardcover auf ein Holzboard und wird in Größe und Form individuell gefertigt – vier Aufnahmen im Format 33 × 27 cm.

Formate und Farben der Boards

Sieben der acht Boards liegen in A4 hoch und A5 vor; A4 schmal, A4 super schmal und A4 quer kommen bei den meisten dazu. Selectboard fällt mit 33 × 27 Zentimetern aus der DIN-Reihe. Die schmalen Varianten bieten sich für Getränke- und Weinkarten an, A4 quer liegt flacher auf dem Tisch und lässt zwei Spalten zu.

Elf der zwölf Farbfamilien kommen bei den Boards vor, nur Orange fehlt. Ringmechanik führt neun davon, inklusive Lila und Gold; Klemme und Schleifen je acht. Bei Schleifen setzt meist das Band die Farbe, bei Holzleiste das Lederdeckblatt, bei Selectboard das aufgeschraubte Cover. Die Angaben stammen aus einer Auswertung der Fotografien, nicht aus Herstellerbezeichnungen; dunkles Holz kann je nach Licht als Braun oder Schwarz erscheinen.

Beides ansehen

Das Lookbook lässt sich nach Art filtern: „Menuboard“ zeigt die 120 Aufnahmen der acht Boards, „Speisekarte“ die 639 Aufnahmen der 23 Mappen. Die Modellübersicht führt alle 31 Modelle mit Bauart, Formaten und der Anzahl ihrer Fotos. Jede Aufnahme verlinkt auf die Produktseite im Shop von Gastro Top Card; wer die Entscheidung am eigenen Tisch treffen will, bekommt dort kostenlose Musterkarten.

Menuboard Klemme für die Gastronomie, A4 hoch, Farbton Weiß – Speisekarten Bilder
Menuboard Klemme — A4, Weiß
Menuboard Chartboard für die Gastronomie, A4 hoch, Farbton Schwarz – Speisekarten Bilder
Chartboard · A4 · Schwarz
Speisekarten Bilder: Speisekarte Degusta im Format A4 hoch, Einband in Rot
Degusta · A4 · Rot

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