Bindung
Eine Speisekarte mit Kordel wird gebunden: Die Kordel läuft durch Löcher im Rücken und hält den Einlegebogen mit einem Knoten – eine feste, sichtbare Verbindung, die nicht von selbst aufgeht. Ein Wechsel heißt Knoten lösen, Bogen tauschen, neu binden. Das passt zu Häusern, deren Karte eine Saison lang steht, und zu Räumen, die auf Handwerk und Material setzen. Wer Tagesempfehlungen oder Preise häufig austauscht, ist mit Klemmschiene, Magneten oder Druckknöpfen besser bedient.
Vier Modelle führen diese Bindung, zusammen 74 Aufnahmen: Pellino mit 32, Kordesso Light mit 18, Kordesso mit 16 und Mooncard mit acht. Pellino führt daneben eine Druckknopfvariante und steht deshalb auch bei den Druckknöpfen. Fünf Formate sind belegt: A4 hoch und A5 mit je 25 Aufnahmen, dazu A4 schmal, das Quadrat 27,5 × 27,5 cm bei Pellino und 22 × 25 cm bei Mooncard mit je acht. Bei den Farben überwiegen gedeckte Töne – Schwarz mit 19 Aufnahmen, dann Beige, Grau und Braun; Blau, Weiß, Rot, Gold, Grün und Gelb folgen mit wenigen Bildern.
Am nächsten steht die Schraubbindung: ebenfalls fest und von außen erkennbar, mit 158 Aufnahmen deutlich breiter belegt, darunter A4 quer und A5 quer – Querformate, die es mit Kordel nicht gibt.









































































