Bindung
Speisekarten mit Passepartout tragen im Deckel einen Ausschnitt, der den Einlegebogen rahmt und dessen Rand verdeckt. Kleine Ungenauigkeiten beim Zuschnitt fallen nicht auf, der Blick geht auf den Text statt auf die Kante. Das passt zu Häusern, die ihre Karte selbst drucken und bei jeder Preisänderung neu auflegen, ohne dass jeder Bogen millimetergenau geschnitten sein muss.
Sieben Modelle führen diese Bauart, zusammen 110 Aufnahmen: Finessino (28), Signmaster (18), Delicard, Signmaster Premium und Trio (je 16) sowie Juwel unverstärkt und Juwel verstärkt (je acht). Belegt sind A4 hoch mit 58 Aufnahmen, A5 mit 43 und A4 quer mit neun, Letzteres nur bei Finessino. Alle zwölf Farbfamilien kommen vor; Grau liegt mit 32 Aufnahmen vorn, Gold ist mit acht Aufnahmen häufiger vertreten als bei jeder anderen Bindung.
Wie der Bogen im Rücken gehalten wird und welchen Wechselrhythmus die Bauart verträgt, geht aus den Aufnahmen nicht hervor. Finessino zeigt auf einem Teil der Fotos ein Passepartout, auf einem anderen eine Magnetleiste, die den Bogen ohne Löcher hält und ohne Werkzeug freigibt. Wer den Wechsel über den Rahmen stellt, ist bei Magneten oder der Klemmschiene richtig; Letztere deckt elf Formate ab, darunter schmale und quadratische Zuschnitte, die es mit Passepartout nicht gibt.













































































































