Bindung
Bei Speisekarten mit Schrauben (Schraubbindung) werden Deckel und Einlegebogen im Rücken verschraubt. Die Verbindung ist fest, bleibt sichtbar und geht nicht von selbst auf; wer den Bogen tauschen will, löst die Schrauben. Das passt zu Häusern, die ihre Karte über eine Saison stehen lassen und eine Mappe wollen, die im Betrieb geschlossen und gleichmäßig bleibt. Tagesempfehlungen gehören dann in eine Beikarte.
Im Katalog führen fünf Modelle diese Bindung, zusammen 158 Aufnahmen: Finesso Schrauben (56), Select (45), Rustika (25), Degusta (16) und Jubilar (16). Sechs Formate sind belegt – A4 hoch, A4 quer, A5, A4 schmal, A5 quer und A4 super schmal –, von der vollständigen Karte bis zur schlanken Weinkarte. Elf der zwölf Farbfamilien sind vertreten, nur Orange fehlt: Braun, Grau, Beige und Schwarz überwiegen, Rot und Blau folgen, Gold, Grün, Lila, Weiß und Gelb kommen vereinzelt vor.
Für eine Karte, die mehrmals pro Woche neu gedruckt wird, ist die Klemmschiene die naheliegendere Wahl: Der Bogen wird dort ohne Werkzeug gewechselt, und mit 234 Aufnahmen ist sie das am breitesten belegte Bindungssystem des Katalogs. Magnete und Druckknöpfe kommen ebenfalls ohne Werkzeug aus. Die Kordel ist die zweite feste Verbindung; zwischen beiden entscheidet weniger die Handhabung als das Aussehen.





























































































































































